Ein Jahr als Geschäftsführer bei PCO Europe B.V.: Dieter Zang zieht positive Bilanz

31. März 2021, Neusäß 

Wie fällt Ihr Resümee aus 1 Jahr Geschäftsführung bei PCO Europe B.V. aus?

Rückblickend kann ich sagen, dass mir die Arbeit im meinem neuen Umfeld sehr viel Spaß macht. Natürlich liegen noch einige Herausforderungen vor uns, um PCO weiter auszubauen. Da jedoch definitiv das Potential – auch wegen der durchweg offenen Einstellung der Mitarbeiter – gegeben ist, betrachte ich das in jedem Fall als eine positive Herausforderung. PCO, eingebunden in Epple Unternehmensgruppe, hat die Chance einzigartige Lösungen für die Kunden zu erschaffen.

Was ist bereits geschafft?

Wir wollen weg von produktbezogenem und hin zu lösungsorientiertem Denken und Handeln. Dafür haben wir den Grundstein gelegt. Wir werden verstärkt aufeinander abgestimmte Produkte anbieten, die unsere Kunden dort unterstützen, wo sie ihren Schwerpunkt sehen. Diese können vielseitig sein: Erhöhung der Produktivität, Reduzierung der Herstellungskosten von Druckerzeugnissen, Umweltschutz und natürlich die Erreichung maximaler Druckqualität.

Welche Herausforderungen mussten Sie meistern?

Die Eingewöhnung im Team von PCO ging schnell. Sicher ist dies auch der Erfahrung geschuldet, die ich in den letzten 30 Jahren in dieser Branchen gewonnen habe. Die größte Hürde war sicher, dass parallel zu meinem Eintritt bei PCO die Pandemie um SARS-CoV-2 zu vielen Einschränkungen geführt hat und vor allem meine Präsenz in Etten-Leur damit stark reduziert werden musste. Speziell wenn man sich um ein neues Team kümmern muss, sind Meetings per Telefon bzw. Video nicht so einfach. Aber mittlerweile funktioniert dies einwandfrei.

Was gibt es noch zu tun?

Aktuell sind wir dabei unser Produktportfolio zu überprüfen und vorhandene Lücken zu schließen. Hier ist sicherlich der Bereich der Waschmittel im Fokus. Ansonsten geht die Entwicklung und Verbesserung in den restlichen, wichtigen Produktgruppen voran. So haben wir zum Beispiel eine neue Palette von Heatset Klebstoffen eingeführt oder ein neues High Performance Waschmittel mit höchster Waschleistung und reduzierten Folgekosten für den Kunden erfolgreich auf den Markt gebracht.

Wie klappt die Zusammenarbeit mit Epple?

Die Zusammenarbeit hat sich in dem vergangenen Jahr sehr gut entwickelt. So kann das gemeinsame Know-How von Druckfarben und Feuchtmittel, zwei der wichtigsten Faktoren im Offsetdruck, optimal aufeinander abgestimmt werden. Auch findet eine Unterstützung auf Laborebene statt und wir können gegenseitig auf unsere Ressourcen im Labor zurückgreifen.

Wie findet der Austausch statt?

Da ich für die Epple Unternehmensgruppe auch als Director Product Strategy tätig bin, findet der Austausch regelmäßig über Meetings in Neusäß bzw. aufgrund der aktuellen Corona Situation auch häufig mittels Videokonferenzen statt. Hier wachsen die beiden Firmen verstärkt zusammen. Ziel ist es das große „wir“ zu erschaffen und gegenseitig voneinander zu lernen.

Können Sie noch etwas zur neu gegründeten Epple Technology GmbH sagen?

Unser, in der Gruppe vorhandenes, chemisches Know-how wollen wir weiter ausbauen. Kunden profitieren von unserer langjährigen Erfahrung in der Entwicklung und Produktion von anspruchsvollsten chemischen Produkten. Der Einsatz solcher Produkte auf hochspezialisierten Maschinen in Abstimmung mit Materialien wie Polymere, Folien oder Papier erfordert dabei komplexes Fachwissen. Wir bieten unseren Kunden sowohl kompetente Fachberatung, ein breites Dienstleistungs- und Produktangebot, wie auch die gemeinsame Produktentwicklung und Produktionsmöglichkeiten auf Basis der jeweiligen Aufgabenstellung an. Mit der Gründung der Epple Technology haben wir die entsprechenden Grundlagen geschaffen. Es laufen auch bereits einige Projekte außerhalb der grafischen Industrie an.